Unsere Zeit bei der Himalayan Foundation

Nur einige Eckdaten des Projektes waren uns bekannt als wir am 11.02 abends in dem etwas wohlhabenderen Teil Dhapasi in Kathmandu ankamen. Im Vorfeld unserer Ankunft wurde uns per Mail zwar gesagt es werde für uns gebetet aber die Bedeutung, den der Glauben in der Patch-Work Familie spielt, war uns keines Wegs bewusst.

Der Empfang durch David, seine Frau Mariya und die Kinder war sehr herzlich und es versprach eine großartige Zeit zu werden. Neugierig wurden wir nach unserem Auto und unserer Reise gefragt. Eine mögliche Barriere, die ein solches erstes Kennenlernen manchmal mit sich bringt, wurde von der natürlichen Aufgeschlossenheit und Neugierde der Kinder links liegen gelassen und wir mit fragen gelöchert. Alle 16 von ihnen waren ganz unterschiedlich aber alle auf ihre eigene Art etwas ganz Besonderes. Gemeinsam hatten sie jedoch, dass sie sehr höflich sein konnten, wenn sie wollten, alle fleißig waren was ihre Schulbildung angeht und alle liebten sie Chicken-Pizza 😀

Wir verbrachten unsere Nächte in einem Nebenraum des Wohnzimmers, was uns jeden Morgen pünktlich um 6:00 Uhr von dem am Esstisch gemeinsam geführten Gebet, wecken ließ. Die Religion spielt im Alltag der Familie eine essenzielle Rolle. Zwei Mal täglich wird in nepalesischer Manier, mit viel Musik und laut gesagten individuellen Gebeten, ein kleiner Gottesdienst gehalten und am Wochenende gemeinsam zur Kirche gegangen. Für uns war es eine besondere Erfahrung in einem solch religiösen Umfeld ein paar Tage zu verbringen und so einer Religion, die von unserem Kontinent den weiten Weg nach Nepal gefunden hat, ein bisschen besser zu verstehen.

Unsere gemeinsame Zeit verging wie im Flug. Wir besuchten die Schule der Kinder, halfen ein paar Mal bei den Hausaufgaben, machten einen gemeinsamen Ausflug und hatten auch so den Kopf voller Gedanken da wir mit Al, einem schottischen 50-jährigem Volunteer, und David, den Tatendrang, etwas für die Straßenkinder Kathmandus zu unternehmen, teilten. Auch den Besuch eines kleinen Dorfes im Nord-Osten der Stadt in den Bergen ließen wir uns nicht entgehen und teilten uns in der Nacht mit ein paar Einheimischen einen kleinen Raum zum Schlafen. Da die Warmwasser Versorgung des Kinderheims nicht funktionierte, machte Dominik es sich zur Aufgabe den Grund dafür herauszufinden. Es gab sogar ambitionierte Pläne die Solarthermie Anlage zu reparieren, was sich jedoch als unmöglich herausstellte und so entschlossen wir, gemeinsam mit Travel for Smiles, eine neue zu besorgen.

Die vielen besonderen zwischenmenschlichen Begegnungen und ehrlichen Momente, die wir mit den Kindern und den anderen teilten, können wir euch unmöglich vermitteln, dafür müsst ihr dabei gewesen sein.

Für alle die das in Zukunft vielleicht möchten, schreibt uns einfach an travelforsmiles2018@gmail.com und vielleicht spenden wir eines Tages einmal zusammen ein Lächeln irgendwo! 😊

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